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Jugend, Schule, Ausbildung

Der als Jugendalter beschriebene Lebensabschnitt zwischen Kindheit und Erwachsenensein bringt durch seine massiven Veränderungen in verschiedenen Bereichen (z.B. hormonelle und geistige Reife, soziale Integration) eine Vielzahl neuer Kompetenzanforderungen und große Herausforderungen mit sich. Vor allem Gleichaltrige bzw. die sog. Peergroup spielen in dieser Lebensphase eine besonders bedeutsame und einflussnehmende Rolle.
Jugendliche beginnen sich risikoreicher zu verhalten, wirken oft unausgeglichen und haben ihre Gefühle weniger gut unter Kontrolle. Dieses Verhalten wird durch die vielen stattfindenden Veränderungen im Gehirn beeinflusst, da im Jugendalter eine grundlegende Reorganisation des Gehirns stattfindet.

Unsere Projekte zielen darauf ab, Jugendliche in dieser Lebensphase zu unterstützen. Dazu ist es wichtig, die Lebensumstände, den Entwicklungsverlauf und die Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen zu kennen und zu verstehen. So werden beispielsweise gezielt die exekutiven Funktionen und die Risikokompetenz gefördert, um die Jugendlichen im Heranwachsen zu unterstützen.

Projekte

BeLL – Bewegte Kinder lernen leichter
Förderung der Selbstregulation durch Bewegung und Sport als Schlüssel für Lernerfolg und ein gutes soziales Miteinander

Gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) entwickelt das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen ein Fortbildungskonzept für Übungsleiter*innen an Ganztagsschulen – insbesondere im Grundschulbereich.

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Projektarchiv

Wissenschaftliche Konzeption Talente Check Berlin
Der Talente Check Berlin ist ein Kooperationsprojekt zwischen IHK Berlin, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBildJugFam) sowie der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit (RD BB). Das Modellvorhaben richtet sich an Schüler und Schülerinnen der 8. Klasse und will einen Beitrag zur Verbesserung des Übergangs zwischen Schule und Ausbildung oder Studium leisten.

Lernort experimenta Heilbronn
Seit ihrer Eröffnung im Herbst 2009 macht die experimenta Heilbronn Naturwissenschaften und Technik begreif- und erlebbar. Das Science Center richtet sich an Kinder, Schüler, Familien, Lehrkräfte und Erwachsene und bietet darüber hinaus seinen Besuchern die Möglichkeit, durch eine Talentsuche mehr über die eigenen Begabungen herauszufinden.

Expertise: Resilienzförderung in der Jugendsozialarbeit
Im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes DRK erstellt das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen eine Expertise zum Thema „Resilienzförderung in der Jugendsozialarbeit“ mit dem Ziel interdisziplinär fundierte Antworten auf Schlüsselfragen zur Resilienzförderung im Lern- und Lebensraum Schule zu liefern.

ZNL Yolo

YOLO – (Selbst)sicher Radfahren: Ein Projekt zur Förderung der Sicherheit jugendlicher Radfahrer durch Stärkung der Selbststeuerungskompetenz
Sicheres Radfahren stellt viele Anforderungen an Kinder und Jugendliche. Während der Grundschulzeit wird viel Wert auf das Vermitteln von theoretischem Wissen und das Einüben praktischer Fähigkeiten gelegt, die für sicheres Radfahren wichtig sind. Doch obwohl in der Grundschule einige Zeit in Verkehrserziehung investiert wird, schnellen die Radunfallzahlen laut den Statistiken zum Schülerunfallgeschehen ab einem Alter von 10 Jahren in die Höhe.

Beratung und Evaluation für den natec Landesverband
Der natec Landesverband wurde 2011 gegründet und vereint im Frühjahr 2017 35 unterschiedliche Institutionen, die außerschulische MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche anbieten. Nach seiner fünfjährigen Tätigkeit möchte der Landesverband seine Tätigkeit weiterentwickeln und dabei die Anliegen seiner Mitglieder einbinden. Das ZNL unterstützte dies durch eine Befragung der Mitglieder, deren Ergebnisse mit dem Verbandsvorstand sowie mit den Mitgliedern diskutiert wurden.

Der Blick der Lernforschung auf die Argumente gegen die Gemeinschaftsschule – Eine Replik
Unter dem Motto „Vielfalt macht schlauer“ führt das Land Baden-Württemberg die neue „Gemeinschaftsschule“ als Schule für alle Schüler der Sekundarstufe ein. Lehrkräfte, Eltern, Schulträger und Politiker diskutieren diese neue Schulart kontrovers. Dabei sind immer wieder Argumente im Spiel, die sich scheinbar auf Ergebnisse wissenschaftlicher Studien beziehen. Das Kultusministerium Baden-Württemberg beauftragte das ZNL, Argumente, die in Diskussionen gegen die Gemeinschaftsschule verwendet werden, auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Daraus entstand ein Dokument, das unter dem Titel „Der Blick der Lernforschung auf die Argumente gegen die Gemeinschaftsschule – Eine Replik“ in der interessierten Öffentlichkeit aufmerksam gelesen wird.

Evaluation Das “Grüne Klassenzimmer”
Der Botanische Garten der Universität Ulm bietet erlebnisorientiertes Lernen für Schulklassen im „Grünen Klassenzimmer“ an. Die Schüler bekommen die Möglichkeit durch Beobachten, Anfassen oder Schnuppern viel über unsere heimische Flora und Fauna zu erfahren. Fokussiert wird dabei das Erleben und Erfahren der Umwelt zur Herausbildung einer persönlichen Identität.

Fokus Kind – Projekt zur Gestaltung des Bildungstages von Kindern in Sachsen
„Fokus Kind – ein Projekt zur Gestaltung des Bildungstages von Kindern in Sachsen“ wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Auftrag gegeben und war ein Kooperationsprojekt zwischen dem Sächsischen Bildungsinstitut (SBI) und dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm.

Der Einfluss von Licht auf kognitive Prozesse
In dem Kooperationsprojekt mit der Firma OSRAM AG ging es darum, den Einfluss von biologisch optimierter Beleuchtung im Klassenzimmer (d.h. Licht mit hohen Blauanteilen) auf Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden von Schülern zu untersuchen.

Der Einfluss der morgendlichen Nahrungsaufnahme auf die kognitiven Leistungsfähigkeiten von Schulkindern
10 – 30% der Schulkinder beginnen ihren Tag ohne Frühstück. Diese Studie hat untersucht, ob das Frühstück einen Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die Stimmung von Kindern und Jugendlichen hat.

“DEMO” – Denken in naturwissenschaftlichen Modellen
Für den Erkenntnisgewinn in den Naturwissenschaften sind Modelle von zentraler Bedeutung. Bereits im Anfangsunterricht spielen sie eine wichtige Rolle, wenn Kinder Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden erforschen.

Die tägliche Bewegungszeit in der Schule: Untersuchung der Wirkung von Bewegung auf Lernen
Über die gesundheitsprotektive Wirkung des Sports hinaus finden sich in den letzten Jahren vermehrt Hinweise auf eine positive Wirkung des Sports auf kognitive Prozesse. Es ist bis heute unklar, welche Prozesse der positiven Wirkung körperlicher Aktivität auf Geist und Seele zugrunde liegen.